Sozialräume

Bewegung darf keine Frage des Geldes sein nicht an die Herkunft gebunden sein kein Zufall sein

Nicht alle Kinder wachsen mit den gleichen Bewegungsmöglichkeiten auf. Besonders in sozial benachteiligten Quartieren fehlen häufig sichere Bewegungsräume, wohnortnahe Sportangebote und niedrigschwellige Zugänge zu Vereinen. Gleichzeitig verbringen Kinder immer mehr Zeit im Sitzen – mit Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung und soziale Entwicklung.

Bewegung wirkt ganzheitlich

Bewegung ist weit mehr als körperliche Aktivität. Sie beeinflusst die gesundheitliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und ist eine wichtige Grundlage für Lernen, Teilhabe und ein gesundes Aufwachsen.

SPORTKINDER BERLIN versteht Bewegungsförderung deshalb nicht als reines Sportangebot, sondern als Beitrag zu Bildung, Gesundheitsförderung und Chancengerechtigkeit.

Regelmäßige Bewegung unterstützt Kinder in vielen Bereichen ihrer Entwicklung. Sie stärkt nicht nur Motorik und Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Konzentration, Sprache, Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und emotionales Wohlbefinden aus. Besonders Kinder aus sozial benachteiligten Lebenslagen profitieren häufig von niedrigschwelligen Bewegungsangeboten.

Bewegung im Sozialraum

Nachhaltige Bewegungsförderung entsteht nicht durch einzelne Sportangebote allein. Sie gelingt dann, wenn Bewegung langfristig in den Alltag von Kindern integriert wird und verschiedene Akteur:innen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Deshalb arbeitet SPORTKINDER BERLIN nach einem sozialraumorientierten und vernetzten Ansatz: Bewegung wird dort gefördert, wo Kinder leben, lernen und ihre Freizeit verbringen. Kitas, Schulen, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportvereine, Verwaltung und Gesundheitsakteur:innen werden dabei aktiv miteinander verbunden.

Unser Ziel ist es, nachhaltige Bewegungsstrukturen aufzubauen, die Kinder und Familien langfristig begleiten und gesundheitliche Chancengerechtigkeit stärken.

Bewegungscoach im Kiez

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit sind die regionalen Bewegungscoaches. Sie fungieren als Bindeglied zwischen Kindern, Familien, Einrichtungen, Verwaltung und lokalen Netzwerkpartner:innen. Ihre Aufgabe besteht darin, Bewegungsförderung nachhaltig in den Alltag von Einrichtungen und Sozialräumen zu integrieren.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Durchführung von Bewegungsangeboten in Kitas, Schulen und im öffentlichen Raum
  • Unterstützung und Beratung pädagogischer Fachkräfte
  • Initiierung sozialräumlicher Kooperationen
  • Organisation von Bewegungsaktionen und Bewegungsfesten
  • Förderung von Übergängen in den Vereinssport
  • Unterstützung bei bewegungsorientierten Konzepten
  • Vernetzung lokaler Akteur:innen
  • niedrigschwellige Bewegungsförderung im Kiez.

Erfahre mehr über unseren Ansatz...

Nicht alle Kinder wachsen mit den gleichen Bewegungsmöglichkeiten auf. Besonders in sozial benachteiligten Quartieren fehlen häufig sichere Bewegungsräume, wohnortnahe Sportangebote und niedrigschwellige Zugänge zu Vereinen. Gleichzeitig verbringen Kinder immer mehr Zeit im Sitzen – mit Auswirkungen auf Gesundheit, Bildung und soziale Entwicklung.

SPORTKINDER BERLIN arbeitet deshalb sozialraumorientiert: Wir bringen Bewegung dorthin, wo Kinder ihren Alltag verbringen – in Kitas, Schulen, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und den öffentlichen Raum. Gemeinsam mit lokalen Partner:innen schaffen wir Bewegungsangebote, die langfristig wirken und Kinder unabhängig von Herkunft, Einkommen oder individuellen Voraussetzungen erreichen.

Sozialraumarbeit bedeutet für SPORTKINDER BERLIN, die Lebensrealitäten von Kindern und Familien in den Mittelpunkt zu stellen. Bewegung wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines gesunden und chancengerechten Aufwachsens verstanden.

Gerade in sozial benachteiligten Regionen zeigen sich häufig besondere Herausforderungen:

  • Bewegungsmangel und eingeschränkte Bewegungsräume
  • geringe Zugänge zu Sportvereinen
  • fehlende finanzielle Ressourcen
  • hohe Belastungen im Familienalltag
  • gesundheitliche Ungleichheiten
  • wenige wohnortnahe Bewegungsangebote

Kinder verbringen den Großteil ihres Alltags nicht im Sportverein, sondern in ihren direkten Lebenswelten – beispielsweise in Kitas, Schulen, auf Spielplätzen oder im Wohnumfeld. Genau dort setzt die sozialraumorientierte Arbeit der SPORTKINDER BERLIN an.

Unser Ziel ist es, Bewegung niedrigschwellig, wohnortnah und nachhaltig zugänglich zu machen. Dabei verstehen wir Bewegung nicht ausschließlich als Sport, sondern als wichtigen Bestandteil von Gesundheit, Bildung, sozialer Teilhabe und kindlicher Entwicklung.

Die sozialraumorientierte Bewegungsförderung verfolgt deshalb mehrere Ziele gleichzeitig:

  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit
  • Schaffung niedrigschwelliger Zugänge zu Bewegung
  • Stärkung sozialer Teilhabe von Kindern und Familien
  • Unterstützung motorischer, sozialer und emotionaler Entwicklung
  • Aufbau nachhaltiger Bewegungsstrukturen im Quartier
  • Vernetzung von Bildungs-, Gesundheits- und Freizeitakteur:innen

Die SPORTKINDER BERLIN verstehen sich dabei nicht nur als Sportverein, sondern als sozialräumlicher Bildungs- und Gesundheitsakteur. Bewegung wird als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden, die nur im Zusammenspiel verschiedener Einrichtungen, Fachkräfte und Institutionen langfristig gelingen kann.

Die Arbeit orientiert sich dabei unter anderem an den Prinzipien der Gesundheitsförderung, der kommunalen Präventionsketten sowie am sogenannten „Setting-Ansatz“, bei dem nicht nur das einzelne Kind, sondern das gesamte Lebensumfeld betrachtet wird.

Nachhaltige Bewegungsförderung entsteht nicht durch einzelne Sportangebote allein. Sie gelingt dann, wenn Bewegung langfristig in den Alltag von Kindern integriert wird und verschiedene Akteur:innen gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Deshalb arbeitet SPORTKINDER BERLIN nach einem sozialraumorientierten und vernetzten Ansatz: Bewegung wird dort gefördert, wo Kinder leben, lernen und ihre Freizeit verbringen. Kitas, Schulen, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportvereine, Verwaltung und Gesundheitsakteur:innen werden dabei aktiv miteinander verbunden.

Unser Ziel ist es, nachhaltige Bewegungsstrukturen aufzubauen, die Kinder und Familien langfristig begleiten und gesundheitliche Chancengerechtigkeit stärken.

Die sozialraumorientierte Arbeit der SPORTKINDER BERLIN orientiert sich am sogenannten „Setting-Ansatz“ der Gesundheitsförderung. Dabei steht nicht nur das einzelne Kind im Mittelpunkt, sondern das gesamte Lebensumfeld, das seine Entwicklung beeinflusst.

Bewegung wird deshalb nicht isoliert betrachtet, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe unterschiedlicher Akteur:innen verstanden. Ziel ist es, Bewegungsförderung möglichst nachhaltig in bestehende Strukturen des Sozialraums zu integrieren.

Hierzu arbeiten die SPORTKINDER BERLIN unter anderem mit:

  • Kitas und Schulen
  • Familienzentren
  • Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Sportvereinen
  • Quartiersmanagements
  • Gesundheitsakteur:innen
  • bezirklichen Fachämtern
  • sozialen Trägern und Initiativen

zusammen.

Die Zusammenarbeit erfolgt bedarfsgerecht und orientiert sich an den jeweiligen Herausforderungen des Sozialraums. Dabei unterscheiden sich die regionalen Schwerpunkte teilweise deutlich voneinander.

Ein zentraler Bestandteil des Ansatzes ist der Aufbau sogenannter Präventionsketten. Diese verfolgen das Ziel, Kinder und Familien über verschiedene Lebensphasen hinweg zu begleiten und Zugänge zu Bewegung langfristig zu sichern. Übergänge zwischen Kita, Schule, Freizeit und Vereinssport sollen dabei erleichtert und besser miteinander verbunden werden.

Die SPORTKINDER BERLIN verstehen Bewegungsförderung dabei als Verbindung aus:

  • Gesundheitsförderung
  • Bildungsförderung
  • sozialer Teilhabe
  • Prävention
  • und Bewegungsbildung.

Bewegung besitzt aus Sicht des Vereins eine zentrale Bedeutung für die körperliche, kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern. Deshalb orientieren sich die Maßnahmen an einem ganzheitlichen Bildungsverständnis und greifen bewusst Verbindungen zu anderen Bildungsbereichen auf.

Die praktische Umsetzung erfolgt insbesondere durch niedrigschwellige Bewegungsangebote im Alltag der Kinder. Dazu gehören unter anderem:

  • Bewegungsangebote in Kitas und Schulen
  • Bewegungsförderung im öffentlichen Raum
  • bewegungsorientierte Bildungsangebote
  • Eltern- und Familienangebote
  • Bewegungsfeste und Aktionstage
  • Übergänge in den organisierten Sport
  • Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte
  • Netzwerkarbeit und sozialräumliche Kooperationen.

Dabei verfolgt die Arbeit sowohl verhältnispräventive als auch verhaltenspräventive Ansätze. Einerseits sollen Kinder in ihrer individuellen Entwicklung gestärkt werden, andererseits sollen bewegungsfreundliche Strukturen und Rahmenbedingungen im Sozialraum geschaffen werden.

Durch die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur:innen entstehen nachhaltige Bewegungsstrukturen, die weit über einzelne Projekte oder kurzfristige Maßnahmen hinausgehen sollen.

Die sozialraumorientierte Arbeit der SPORTKINDER BERLIN verbindet direkte Bewegungsangebote mit Netzwerkarbeit, Bildungsförderung und sozialräumlicher Entwicklung. Ziel ist es, Bewegung langfristig im Alltag von Kindern und Familien zu verankern und wohnortnahe Zugänge zu schaffen.

Die Maßnahmen reichen dabei von regelmäßigen Bewegungsangeboten in Kitas und Schulen über Bewegungsförderung im öffentlichen Raum bis hin zur Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen, Fachkräften und kommunalen Netzwerken.

Die praktische Umsetzung der sozialraumorientierten Bewegungsförderung erfolgt durch verschiedene Maßnahmen und Unterstützungsstrukturen, die miteinander verzahnt sind und sich an den jeweiligen Bedarfen der Sozialräume orientieren.

Bewegungscoaches im Sozialraum

Ein zentraler Bestandteil der Arbeit sind die regionalen Bewegungscoaches. Sie fungieren als Bindeglied zwischen Kindern, Familien, Einrichtungen, Verwaltung und lokalen Netzwerkpartner:innen. Ihre Aufgabe besteht darin, Bewegungsförderung nachhaltig in den Alltag von Einrichtungen und Sozialräumen zu integrieren.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Durchführung von Bewegungsangeboten in Kitas, Schulen und im öffentlichen Raum
  • Unterstützung und Beratung pädagogischer Fachkräfte
  • Initiierung sozialräumlicher Kooperationen
  • Organisation von Bewegungsaktionen und Bewegungsfesten
  • Förderung von Übergängen in den Vereinssport
  • Unterstützung bei bewegungsorientierten Konzepten
  • Vernetzung lokaler Akteur:innen
  • niedrigschwellige Bewegungsförderung im Kiez.

Die Bewegungscoaches arbeiten dabei bedarfsgerecht und orientieren sich an den jeweiligen regionalen Herausforderungen.

Netzwerke und Kooperationen

Die SPORTKINDER BERLIN arbeiten eng mit unterschiedlichen Einrichtungen und Institutionen zusammen, um Bewegungsförderung langfristig im Sozialraum zu verankern. Dazu gehören unter anderem:

  • Kitas und Schulen
  • Familienzentren
  • Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Sportvereine
  • Quartiersmanagements
  • Gesundheitsakteur:innen
  • Bezirksämter und Fachbereiche
  • soziale Träger und Initiativen.

Durch die Zusammenarbeit entstehen lokale Bewegungsnetzwerke und Präventionsstrukturen, die Ressourcen bündeln und Übergänge zwischen verschiedenen Angeboten erleichtern sollen.

Qualifizierung und nachhaltige Strukturen

Neben direkten Bewegungsangeboten verfolgt die Arbeit das Ziel, langfristige und nachhaltige Strukturen aufzubauen. Dazu gehört insbesondere die Qualifizierung von Fachkräften und Multiplikator:innen.

Beispiele hierfür sind:

  • Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte
  • Bewegungselternabende
  • Unterstützung bewegungsorientierter Einrichtungskonzepte
  • Zertifizierungsprozesse wie „Bewegte Kita“
  • Beratung zu Bewegungsförderung und Gesundheit
  • Entwicklung von Bewegungsmaterialien und Bewegungskarten.

Durch diese Maßnahmen sollen Bewegungsförderung und Gesundheitsbildung dauerhaft im Alltag von Einrichtungen und Sozialräumen verankert werden.

Bewegung ist weit mehr als körperliche Aktivität. Sie beeinflusst die gesundheitliche, soziale, emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und ist eine wichtige Grundlage für Lernen, Teilhabe und ein gesundes Aufwachsen.

SPORTKINDER BERLIN versteht Bewegungsförderung deshalb nicht als reines Sportangebot, sondern als Beitrag zu Bildung, Gesundheitsförderung und Chancengerechtigkeit.

Regelmäßige Bewegung unterstützt Kinder in vielen Bereichen ihrer Entwicklung. Sie stärkt nicht nur Motorik und Gesundheit, sondern wirkt sich auch positiv auf Konzentration, Sprache, Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und emotionales Wohlbefinden aus. Besonders Kinder aus sozial benachteiligten Lebenslagen profitieren häufig von niedrigschwelligen Bewegungsangeboten.

Die SPORTKINDER BERLIN greifen bewusst sogenannte interdisziplinäre Transfereffekte von Bewegung auf. Bewegung wird dabei mit anderen Bildungsbereichen verbunden und unterstützt unter anderem:

  • sprachliche Entwicklung
  • mathematisches Verständnis
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • soziale Kompetenzen
  • Selbstwirksamkeit und Resilienz
  • gemeinschaftliches Lernen und Teilhabe.

Deshalb orientieren sich die Angebote an einem ganzheitlichen Bildungsverständnis. Bewegung soll Kindern ermöglichen, ihre Umwelt aktiv zu erleben, eigene Stärken zu entdecken und positive Erfahrungen mit Gemeinschaft, Lernen und Gesundheit zu verbinden.

Ziel ist es, Bewegung langfristig als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags zu fördern – unabhängig von sozialer Herkunft, Einkommen oder individuellen Voraussetzungen.

Nachhaltige Bewegungsförderung kann nur gemeinsam gelingen. Deshalb arbeitet SPORTKINDER BERLIN eng mit Einrichtungen, Netzwerken, Verwaltung und weiteren lokalen Akteur:innen zusammen.

Die sozialraumorientierte Arbeit orientiert sich dabei an kommunalen Strategien zur Gesundheits-, Bildungs- und Bewegungsförderung und wird in unterschiedliche bezirkliche und landesweite Netzwerkstrukturen eingebunden.

Die Arbeit der SPORTKINDER BERLIN ist Teil verschiedener sozialräumlicher und kommunaler Entwicklungsprozesse. Ziel ist es, Bewegungsförderung langfristig in bestehenden Bildungs-, Gesundheits- und Sozialstrukturen zu verankern und unterschiedliche Ressourcen im Sozialraum besser miteinander zu verbinden.

Am Beispiel Spandau`s orientieren sich zahlreiche Maßnahmen unter anderem an der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“ sowie am gesundheitspolitischen Ziel „Gesund aufwachsen in Spandau“.

Die Zusammenarbeit erfolgt beispielsweise mit:

  • Kitas und Schulen
  • Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen
  • Quartiersmanagements
  • Sportvereinen
  • Gesundheitsakteur:innen
  • Bezirksämtern und Fachbereichen
  • Senatsverwaltungen
  • sozialen Trägern und Initiativen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der sozialraumorientierten Vernetzung und dem Aufbau nachhaltiger Präventionsketten. Durch regelmäßigen Austausch und gemeinsame Projekte sollen Bewegungsangebote besser aufeinander abgestimmt, Angebotslücken erkannt und Übergänge zwischen verschiedenen Einrichtungen erleichtert werden.

Die SPORTKINDER BERLIN verstehen sich dabei als verbindender Akteur zwischen Bewegung, Bildung, Gesundheit und sozialer Teilhabe im Sozialraum.

Die sozialraumorientierte Arbeit der SPORTKINDER BERLIN verfolgt das Ziel, Bewegung langfristig und nachhaltig im Alltag von Kindern und Familien zu verankern. Dabei stehen insbesondere niedrigschwellige Zugänge, gesundheitliche Chancengerechtigkeit und stabile Netzwerkstrukturen im Mittelpunkt.

Die Wirkung zeigt sich nicht nur in einzelnen Bewegungsangeboten, sondern vor allem im Aufbau nachhaltiger Strukturen im Sozialraum.

Die sozialraumorientierte Bewegungsförderung der SPORTKINDER BERLIN verbindet direkte Angebote mit langfristiger Strukturentwicklung. Ziel ist es, Kinder, Familien und Einrichtungen dauerhaft zu erreichen und Bewegungsförderung nachhaltig im Alltag zu etablieren.

Die Arbeit umfasst unter anderem:

  • regelmäßige Bewegungsangebote in Kitas, Schulen und Sozialräumen
  • Bewegungsförderung im öffentlichen Raum
  • Aufbau lokaler Netzwerk- und Kooperationsstrukturen
  • Unterstützung von Übergängen in den organisierten Sport
  • Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften und Multiplikator:innen
  • niedrigschwellige Bewegungsangebote für Kinder und Familien
  • bewegungsorientierte Gesundheits- und Bildungsförderung.

Darüber hinaus werden Maßnahmen fortlaufend reflektiert, dokumentiert und bedarfsgerecht weiterentwickelt. Die SPORTKINDER BERLIN verfolgen dabei einen wirkungsorientierten Ansatz, bei dem Sozialräume, Einrichtungen und Bewegungsbedarfe regelmäßig betrachtet und analysiert werden.

In verschiedenen Sozialräumen erfolgen hierzu beispielsweise standardisierte Befragungen von Kitas und weiteren Einrichtungen. Mithilfe eigener Erhebungsinstrumente werden unter anderem Informationen zu Bewegungsangeboten, Bewegungsräumen, Herausforderungen, Bedarfen und Netzwerkstrukturen erfasst. Dadurch entstehen vergleichbare Daten und Einschätzungen, die helfen, Unterschiede zwischen Sozialräumen sichtbar zu machen und Maßnahmen bedarfsgerechter weiterzuentwickeln.

Der regelmäßige Austausch mit Einrichtungen, Fachkräften, Familien und Netzwerkpartner:innen bildet dabei eine wichtige Grundlage, um Entwicklungen im Sozialraum frühzeitig wahrzunehmen und Bewegungsförderung langfristig wirksam zu gestalten.

Die regionalen Maßnahmen orientieren sich deshalb an den jeweiligen Herausforderungen, Ressourcen und Rahmenbedingungen vor Ort. Dadurch unterscheiden sich Schwerpunkte, Netzwerkstrukturen und Angebotsformen teilweise deutlich voneinander.

Ziel bleibt es, möglichst vielen Kindern unabhängig von Herkunft, Einkommen oder individuellen Voraussetzungen wohnortnahe Zugänge zu Bewegung, Gesundheit, Bildung und sozialer Teilhabe zu ermöglichen.

Leitung Bewegungscoaches

Leitung

Ansprechpartner im Verein:

Benjamin Jeremias

Sportwissenschaftler (M.A.)
E-Mail: leitungsteam02@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 44351764
Mobil: 0155 684 87 08 3

Für Spandau gefördert durch:

stellv. Leitung

Ansprechpartnerin im Verein:

Lucia Krings

B.Sc. Psychologie und Neurowissenschaften
B.A. Angewandte Sportwissenschaften
E-Mail: leitungsteam02@sportkinder-berlin.de
Tel.: 01575 519 06 80

Für Spandau gefördert durch:

Charlottenburg-Wilmersdorf

Bewegungscoach Wilmersdorf

Ansprechpartner im Verein:

Noah Diesing

Sportwissenschaftler (B.A.)
E-Mail: wilmersdorf@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 44351764

Die Regionen rund um die Schlangenbader Straße und den Volkspark Wilmersdorf weisen innerhalb Charlottenburg-Wilmersdorfs besondere sozialräumliche und gesundheitliche Herausforderungen auf. Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung (MSS) sowie Einschulungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes zeigen, dass insbesondere in mehreren Planungsräumen erhöhte soziale Belastungsfaktoren sowie gesundheitliche Entwicklungsrisiken bestehen.

Hierzu zählen unter anderem:
  • erhöhte Transferleistungsquoten,
  • ein hoher Anteil Alleinerziehender,
  • eingeschränkte Teilhabechancen,
  • motorische Entwicklungsauffälligkeiten,
  • sowie begrenzte Bewegungsräume im Alltag vieler Kinder.
Insbesondere Kinder im Alter von 1–6 Jahren benötigen frühzeitig verlässliche Bewegungsanreize, um motorische, soziale und gesundheitliche Entwicklungsprozesse zu stärken. Gleichzeitig stehen viele Kitas vor hohen strukturellen Herausforderungen, beispielsweise durch Personalmangel, räumliche Einschränkungen und fehlende zeitliche Ressourcen für bewegungsorientierte Bildungsarbeit.
Im Rahmen der sozialraumorientierten Arbeit werden Bedarfe regelmäßig über Fachgespräche, Netzwerkaustausch, Einrichtungsdialoge sowie qualitative Beobachtungen erfasst. Dabei zeigt sich insbesondere:

  • ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten,
  • ein Unterstützungsbedarf im Bereich alltagsintegrierter Bewegungsförderung,
  • sowie ein wachsender Bedarf an familienorientierten Bewegungs- und Gesundheitsangeboten.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in Wilmersdorf orientieren sich an den Zielsetzungen kommunaler Gesundheitsförderung (OE QPK) sowie an den sozialräumlichen Bedarfen der Regionen rund um die Schlangenbader Straße und den Volkspark Wilmersdorf im Rahmen von dem Projekt VERBUND.
Ziel ist es, Bewegungsförderung frühzeitig und nachhaltig in den Lebenswelten von Kindern zu verankern sowie gesundheitliche Chancengerechtigkeit im Sozialraum zu stärken. Der Fokus liegt insbesondere auf Kindern im Alter von 1–6 Jahren, pädagogischen Fachkräften sowie Familien in sozial belasteten Lebenslagen.

Im Mittelpunkt stehen:
  • alltagsintegrierte Bewegungsförderung im Kita- und Sozialraumkontext,
  • niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge zu Bewegung,
  • Stärkung frühkindlicher Entwicklungsprozesse,
  • Qualifizierung und Begleitung pädagogischer Fachkräfte,
  • Förderung gesundheitsbezogener Elternarbeit,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • sowie die nachhaltige Verankerung bewegungsfördernder Routinen im Alltag von Einrichtungen.
Die Arbeit erfolgt settingspezifisch, wirkungsorientiert und sozialraumbezogen. Dabei verbindet der Ansatz direkte Bewegungsangebote mit struktureller Entwicklungsarbeit in Kitas und Netzwerken.
 
Darüber hinaus orientiert sich die Arbeit an den Prinzipien moderner Gesundheitsförderung, insbesondere:
  • Lebensweltorientierung,
  • Prävention,
  • Partizipation,
  • Mitwirkungsorientierung,
  • sowie sozialräumlicher Gesundheitsförderung.
Die Umsetzung erfolgt durch regelmäßige Bewegungsangebote, alltagsintegrierte Bewegungsförderung sowie sozialraumorientierte Eltern- und Netzwerkarbeit. Der Bewegungscoach arbeitet dabei direkt in Einrichtungen sowie im Sozialraum Wilmersdorf.

Hierzu zählen unter anderem:
  • regelmäßige Bewegungsangebote in Kitas,
  • Eltern-Kind-Bewegungsangebote,
  • Bewegungsangebote im Sozialraum,
  • offene Bewegungsaktionen,
  • Bewegungsparcours und Bewegungsbaustellen,
  • bewegte Alltagsroutinen in Einrichtungen,
  • Coaching und Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte,
  • Elternabende und Informationsformate,
  • sozialraumorientierte Netzwerkarbeit,
  • sowie Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Ein wichtiger Bestandteil ist zudem die Fortführung der offenen Ballschule in der Lindenkirchengemeinde als niedrigschwelliges Bewegungsangebot für Kinder, Eltern und Großeltern im Sozialraum.
 
Die Maßnahmen werden fortlaufend gemeinsam mit Einrichtungen und Netzwerkpartner:innen weiterentwickelt und an die Bedarfe des Sozialraums angepasst.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind sozialraumorientierte Kooperationen sowie regelmäßiger Austausch mit Einrichtungen und Netzwerken im Sozialraum Wilmersdorf.

Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Judith-Kerr-Grundschule,
  • Lindenkirchengemeinde,
  • KISSI Kita,
  • Kita Glücksburg,
  • Netzwerk Schlange,
  • bwgt e.V.,
  • BENN,
  • Haus der Nachbarschafft,
  • Bewegungslotse Adrian Löscher,
  • sowie weitere Akteur:innen der Gesundheits- und Stadtteilarbeit
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, insbesondere mit der QPK im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.
 
Die sozialraumorientierte Vernetzung dient insbesondere:
  • dem Aufbau nachhaltiger Bewegungsstrukturen,
  • der besseren Erreichbarkeit von Familien,
  • der Abstimmung niedrigschwelliger Angebote,
  • sowie der Entwicklung gesundheitsförderlicher Lebenswelten im Sozialraum.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung rund um Volkspark Wilmersdorf und Schlangenbader Straße
  • Fokus auf frühkindliche Bewegungsförderung im Alter von 1–6 Jahren
  • regelmäßige Bewegungsangebote in Kita- und Sozialraumkontexten
  • Kombination aus Bewegungsförderung, Elternarbeit und Fachkräftecoaching
  • alltagsintegrierte Bewegungsförderung in Einrichtungen
  • sozialraumorientierte Netzwerkarbeit mit lokalen Akteur:innen
  • systematische Dokumentation und wirkungsorientierte Evaluation

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen – 1
  • beteiligte Kitas – 2
  • regelmäßige Bewegungsangebote – 3
  • Netzwerktreffen „Netzwerk Schlange“ – 3
  • Junior Coaches ausgebildet – 5
  • regelmäßige Teilnehmer:innen Bewegte Pause – ca. 60–70 Kinder pro Woche
  • regelmäßige Teilnehmer:innen Ballschule – durchschnittlich ca. 8 Kinder/Familien pro Termin
  • regelmäßige Teilnehmer:innen Kita-Sport – ca. 15 Kinder pro Einheit
  • Eltern-Kind-Angebote – ganzjährig umgesetzt
  • Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und auf Kiezfesten – regelmäßig umgesetzt
 

Marzahn-Hellersdorf

Bewegungscoach Hellersdorf-Nord

Ansprechpartnerin im Verein:

Julia Zielasko

Sport-Physiotherapeutin 
E-Mail: marzahn-hellersdorf@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 24357310

Marzahn-Hellersdorf verfolgt seit mehreren Jahren einen integrierten Ansatz zur Gesundheits- und Bewegungsförderung in sozial benachteiligten Quartieren. Im Fokus stehen insbesondere der Sozialraum Hellersdorf-Nord, da dort erhöhte soziale Belastungsfaktoren sowie gesundheitliche Entwicklungsrisiken identifiziert wurden. Die schwierigen Aufwachsbedingungen zeigen sich unter anderem in Einschulungsuntersuchungen durch Defizite in Grob-, Fein- und Visuomotorik sowie überdurchschnittlich häufig auftretendem Übergewicht. Gleichzeitig liegt der Organisationsgrad im organisierten Sport im Bezirksvergleich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
 
Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes Gesundheits- und Bewegungsförderung sowie später unter dem Dach „Sport vernetzt“ langfristige Strukturen aufgebaut, um Bewegungsförderung nicht isoliert, sondern als Teil einer sozialraumorientierten Präventionskette zu verstehen. Ziel ist die Verankerung von Bewegungsangeboten innerhalb der Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien.
 
SPORTKINDER BERLIN e.V. begleitet diesen Prozess als aktiver Träger durch Bewegungscoaches, Netzwerkstrukturen sowie direkte Bewegungsangebote im Sozialraum. Im Übergangsjahr 2025 konnten bestehende Maßnahmen gefestigt und auf weitere Strukturen ausgeweitet werden.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in Hellersdorf werden im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ umgesetzt und orientieren sich an den gemeinsam entwickelten Handlungszielen sowie der zugrunde liegenden Ziel- und Wirkungslogik des Programms. Ziel ist dabei nicht die isolierte Durchführung einzelner Sportangebote, sondern der nachhaltige Aufbau gesundheitsfördernder und bewegungsorientierter Strukturen im Sozialraum.
 
Die Arbeit folgt einem sozialraum- und lebensweltorientierten Ansatz und verbindet Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Bildung und soziale Teilhabe. Grundlage bildet eine systematische Zielmatrix, die unterschiedliche Ebenen der Bewegungsförderung miteinander verknüpft – von direkten Bewegungsangeboten bis hin zum Aufbau nachhaltiger Netzwerk- und Kooperationsstrukturen.
 
Im Mittelpunkt stehen:
• niedrigschwellige und kostenfreie Bewegungsangebote
• frühzeitige Förderung motorischer und gesundheitlicher Entwicklung
• nachhaltige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen
• Qualifizierung und Begleitung von Fachkräften und Multiplikator
• Aufbau und Verstetigung sozialräumlicher Netzwerke
• Stärkung von Übergängen in Vereins- und Freizeitangebote
• Förderung von Teilhabe und gesundheitlicher Chancengleichheit
• Aktivierung von Kindern, Jugendlichen und Familien im Sozialraum
 
Die Umsetzung erfolgt dabei entlang der Handlungslogik von „Sport vernetzt“ und verbindet direkte Maßnahmen mit struktureller Entwicklungsarbeit. Ziel ist es, Bewegungsförderung dauerhaft in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen zu verankern und als festen Bestandteil kommunaler Gesundheits- und Bildungsstrukturen zu etablieren.
Die Maßnahmen werden durch Bewegungscoaches in unterschiedlichen Lebenswelten umgesetzt.
 
Schule:
• Bewegte Pausen im Unterricht
• Bewegungsfördergruppen
• Sportartenkarusselle
• Sportfeste
• digitale Bewegungsangebote und Actionbound-Schnitzeljagden
• Ausbildung von Assistenz- und Juniorcoaches
 
Kita:
• regelmäßige Sporteinheiten
• Zertifizierungsprozesse „Bewegte Kita“
• Übergabe von Bewegungstonnen
• sportmotorische Untersuchungen (SMU)
• Kitasportfeste
• Bewegungsförderung im Alltag
 
Familien und Sozialraum:
• Eltern-Kind-Turnen
• Bewegungsangebote im öffentlichen Raum
• Sport im Park
• Ferienangebote
• bewegungsorientierte Gewaltpräventionsprojekte
• Kiezfeste und Stadtteilveranstaltungen
 
Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich niedrigschwellig und orientiert sich an den tatsächlichen Bedarfen der Einrichtungen und Bewohner.
Die Arbeit in Hellersdorf basiert auf einer ausgeprägten sozialräumlichen Vernetzung. Die Bewegungscoaches agieren dabei als Schnittstelle zwischen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialakteur.
 
Zu den zentralen Kooperationspartner gehören:
• Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
• OE QPK
• Jugendamt
• Sportamt
• Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf
• Quartiersmanagements
• Bewegungsnetzwerk Marzahn-Hellersdorf
• Schulen und Kitas
• Familienzentren
• Jugendfreizeiteinrichtungen
• lokale Sportvereine
 
Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Teilnahme an:
• Stadtteilkonferenzen
• Steuerungsrunden
• Netzwerktreffen
• Fachveranstaltungen
• Kiez- und Familienfesten
 
Durch diese Strukturen wird Bewegungsförderung nicht als Einzelmaßnahme verstanden, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe verschiedener Akteur.
Fakten:
• Umsetzung im Rahmen von „Sport vernetzt“ und bezirklicher Gesundheitsförderung
• sozialraumorientierter Ansatz
• Bewegungsförderung in Schulen, Kitas und öffentlichem Raum
• direkte Arbeit mit Kindern, Familien und Fachkräften
• Verknüpfung von Prävention, Bildung und Bewegung
• Einsatz qualifizierter Bewegungscoaches
 
Zahlen:
• ca. 4.000 erreichte Teilnehmende jährlich
• 4 aktive Kita-Kooperationen
• ca. 140 erreichte Kinder pro Woche im Kita-Bereich
• 3 beteiligte Grundschulen und 1 ISS
• 6 erfolgreich ausgebildete Assistenzcoaches
• 2 zertifizierte Bewegte Kitas
• ca. 300 Übergänge in reguläre Vereinsangebote
• ca. 5 wahrgenommene Stadtteilkonferenzen im Jahr 2025

Bewegungscoach Hellersdorf-Nord

Ansprechpartner im Verein:

Matthias Knaus

B.A. Sportwissenschaft
E-Mail: marzahn-hellersdorf@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 24357310

Marzahn-Hellersdorf verfolgt seit mehreren Jahren einen integrierten Ansatz zur Gesundheits- und Bewegungsförderung in sozial benachteiligten Quartieren. Im Fokus stehen insbesondere der Sozialraum Hellersdorf-Nord, da dort erhöhte soziale Belastungsfaktoren sowie gesundheitliche Entwicklungsrisiken identifiziert wurden. Die schwierigen Aufwachsbedingungen zeigen sich unter anderem in Einschulungsuntersuchungen durch Defizite in Grob-, Fein- und Visuomotorik sowie überdurchschnittlich häufig auftretendem Übergewicht. Gleichzeitig liegt der Organisationsgrad im organisierten Sport im Bezirksvergleich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
 
Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes Gesundheits- und Bewegungsförderung sowie später unter dem Dach „Sport vernetzt“ langfristige Strukturen aufgebaut, um Bewegungsförderung nicht isoliert, sondern als Teil einer sozialraumorientierten Präventionskette zu verstehen. Ziel ist die Verankerung von Bewegungsangeboten innerhalb der Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien.
 
SPORTKINDER BERLIN e.V. begleitet diesen Prozess als aktiver Träger durch Bewegungscoaches, Netzwerkstrukturen sowie direkte Bewegungsangebote im Sozialraum. Im Übergangsjahr 2025 konnten bestehende Maßnahmen gefestigt und auf weitere Strukturen ausgeweitet werden.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in Hellersdorf werden im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ umgesetzt und orientieren sich an den gemeinsam entwickelten Handlungszielen sowie der zugrunde liegenden Ziel- und Wirkungslogik des Programms. Ziel ist dabei nicht die isolierte Durchführung einzelner Sportangebote, sondern der nachhaltige Aufbau gesundheitsfördernder und bewegungsorientierter Strukturen im Sozialraum.
 
Die Arbeit folgt einem sozialraum- und lebensweltorientierten Ansatz und verbindet Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Bildung und soziale Teilhabe. Grundlage bildet eine systematische Zielmatrix, die unterschiedliche Ebenen der Bewegungsförderung miteinander verknüpft – von direkten Bewegungsangeboten bis hin zum Aufbau nachhaltiger Netzwerk- und Kooperationsstrukturen.
 
Im Mittelpunkt stehen:
• niedrigschwellige und kostenfreie Bewegungsangebote
• frühzeitige Förderung motorischer und gesundheitlicher Entwicklung
• nachhaltige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen
• Qualifizierung und Begleitung von Fachkräften und Multiplikator
• Aufbau und Verstetigung sozialräumlicher Netzwerke
• Stärkung von Übergängen in Vereins- und Freizeitangebote
• Förderung von Teilhabe und gesundheitlicher Chancengleichheit
• Aktivierung von Kindern, Jugendlichen und Familien im Sozialraum
 
Die Umsetzung erfolgt dabei entlang der Handlungslogik von „Sport vernetzt“ und verbindet direkte Maßnahmen mit struktureller Entwicklungsarbeit. Ziel ist es, Bewegungsförderung dauerhaft in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen zu verankern und als festen Bestandteil kommunaler Gesundheits- und Bildungsstrukturen zu etablieren.
Die Maßnahmen werden durch Bewegungscoaches in unterschiedlichen Lebenswelten umgesetzt.
 
Schule:
• Bewegte Pausen im Unterricht
• Bewegungsfördergruppen
• Sportartenkarusselle
• Sportfeste
• digitale Bewegungsangebote und Actionbound-Schnitzeljagden
• Ausbildung von Assistenz- und Juniorcoaches
 
Kita:
• regelmäßige Sporteinheiten
• Zertifizierungsprozesse „Bewegte Kita“
• Übergabe von Bewegungstonnen
• sportmotorische Untersuchungen (SMU)
• Kitasportfeste
• Bewegungsförderung im Alltag
 
Familien und Sozialraum:
• Eltern-Kind-Turnen
• Bewegungsangebote im öffentlichen Raum
• Sport im Park
• Ferienangebote
• bewegungsorientierte Gewaltpräventionsprojekte
• Kiezfeste und Stadtteilveranstaltungen
 
Die Umsetzung erfolgt grundsätzlich niedrigschwellig und orientiert sich an den tatsächlichen Bedarfen der Einrichtungen und Bewohner.
Die Arbeit in Hellersdorf basiert auf einer ausgeprägten sozialräumlichen Vernetzung. Die Bewegungscoaches agieren dabei als Schnittstelle zwischen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialakteur.
 
Zu den zentralen Kooperationspartner gehören:
• Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
• OE QPK
• Jugendamt
• Sportamt
• Bezirkssportbund Marzahn-Hellersdorf
• Quartiersmanagements
• Bewegungsnetzwerk Marzahn-Hellersdorf
• Schulen und Kitas
• Familienzentren
• Jugendfreizeiteinrichtungen
• lokale Sportvereine
 
Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Teilnahme an:
• Stadtteilkonferenzen
• Steuerungsrunden
• Netzwerktreffen
• Fachveranstaltungen
• Kiez- und Familienfesten
 
Durch diese Strukturen wird Bewegungsförderung nicht als Einzelmaßnahme verstanden, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe verschiedener Akteur.
Fakten:
• Umsetzung im Rahmen von „Sport vernetzt“ und bezirklicher Gesundheitsförderung
• sozialraumorientierter Ansatz
• Bewegungsförderung in Schulen, Kitas und öffentlichem Raum
• direkte Arbeit mit Kindern, Familien und Fachkräften
• Verknüpfung von Prävention, Bildung und Bewegung
• Einsatz qualifizierter Bewegungscoaches
 
Zahlen:
• ca. 4.000 erreichte Teilnehmende jährlich
• 4 aktive Kita-Kooperationen
• ca. 140 erreichte Kinder pro Woche im Kita-Bereich
• 3 beteiligte Grundschulen und 1 ISS
• 6 erfolgreich ausgebildete Assistenzcoaches
• 2 zertifizierte Bewegte Kitas
• ca. 300 Übergänge in reguläre Vereinsangebote
• ca. 5 wahrgenommene Stadtteilkonferenzen im Jahr 2025

Spandau

Bewegungscoach Brunsbütteler Damm

Ansprechpartner im Verein:

Jasper Bernatzky

 B.A. Sportmanagement
E-Mail: brunsbuettelerdamm@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Der Sozialraum Brunsbütteler Damm gehört zu den Bezirksregionen Spandaus mit besonderen Herausforderungen im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit, Bewegungsförderung und sozialer Teilhabe. Die Daten des Monitorings Soziale Stadtentwicklung sowie die Erfahrungen lokaler Einrichtungen zeigen, dass insbesondere Kinder und Jugendliche von wohnortnahen, kostenfreien und niedrigschwelligen Bewegungsangeboten profitieren.
 
Im Rahmen der sozialraumorientierten Arbeit zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an Bewegungs- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche,
  • Unterstützungsbedarfe bei der Bewegungsförderung im Schul- und Kitaalltag,
  • die Bedeutung wohnortnaher Angebote für Familien,
  • sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung bestehender Bildungs-, Gesundheits- und Freizeitstrukturen.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. am Brunsbütteler Damm sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gleichzeitig erfolgt die Förderung im Rahmen des Programms „Stärkung Berliner Großsiedlungen“.
 
Die Umsetzung orientiert sich an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung und verfolgt einen lebensweltorientierten Setting-Ansatz.
 
Im Mittelpunkt stehen:
  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit,
  • Unterstützung bewegungsfördernder Strukturen in Schule und Kita,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitangebote,
  • Aktivierung des öffentlichen Raums,
  • sowie die langfristige Verankerung gesundheitsfördernder Strukturen im Sozialraum.
Bewegung wird dabei als wichtiger Baustein für ein gesundes Aufwachsen und gelingende Teilhabe verstanden.
Die Umsetzung erfolgt durch einen regionalen Bewegungscoach, der Bewegungsförderung direkt in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen unterstützt und gleichzeitig lokale Netzwerkstrukturen stärkt.
 
Zu den regelmäßig umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem:
  • Bewegte Pause,
  • Bewegter Unterricht,
  • Sport- und Bewegungs-AGs,
  • Juniorcoach-Ausbildungen,
  • Actionbound-Angebote,
  • Bewegungsangebote im öffentlichen Raum,
  • Ferien- und Aktionstage,
  • Bewegungsparcours,
  • Eltern- und Informationsveranstaltungen,
  • Qualifizierungen pädagogischer Fachkräfte,
  • sowie die Unterstützung von Sport- und Stadtteilfesten.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit den Einrichtungen vor Ort entwickelt und fortlaufend an die Bedarfe des Sozialraums angepasst.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste Kooperationsstrukturen, regelmäßige Netzwerktreffen sowie die Zusammenarbeit mit bestehenden Stadtteilgremien.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Schulen 
  • Kitas
  • Kitas und Familienzentren,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen,
  • regionale Sportvereine,
  • Einrichtungen der Jugendhilfe,
  • Stadtteil- und Nachbarschaftseinrichtungen,
  • BENN,
  • bwgt e.V.,
  • sowie weitere Akteur:innen der Gesundheits- und Stadtteilarbeit.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau sowie den Strukturen von „Gesund Aufwachsen in Spandau“ und „Spandau bewegt sich!“.

Fakten

  • Teil der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“
  • Förderung im Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“
  • Einsatz eines regionalen Bewegungscoaches
  • Verknüpfung von Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Stadtteilentwicklung
  • regelmäßige Bewegungsangebote in Schule, Kita und öffentlichem Raum
  • kontinuierliche Netzwerkarbeit mit Bildungs-, Sozial- und Sportakteur:innen

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen im Sozialraum – X
  • aktive Kooperationskitas im Sozialraum – X
  • Familienzentren im Sozialraum – X
  • Quartiersmanagementgebiete – X
  • Winterspielplätze in den GI-Räumen – 
  • regelmäßige Kitasportangebote in allen Kooperationskitas
  • mehrere Sport-, Kita- und Stadtteilveranstaltungen pro Jahr, darunter Kitafeste, Sportfeste und Aktionstage 

Bewegungscoach Falkenhagener Feld

Ansprechpartnerin im Verein:

Alicia Schwarz

M.A. Sportwissenschaft
E-Mail: falkenhagen@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Das Falkenhagener Feld gehört zu den größten Wohngebieten Spandaus und weist gleichzeitig besondere Herausforderungen im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit, sozialer Teilhabe und Bewegungsförderung auf. Teile des Sozialraums werden seit vielen Jahren durch die Quartiersmanagementgebiete Falkenhagener Feld Ost und Falkenhagener Feld West begleitet und durch verschiedene Programme der Stadtteilentwicklung unterstützt.
 
Im Rahmen der sozialraumorientierten Arbeit sowie standardisierter Bedarfsanalysen, Fachgespräche und Einrichtungsbefragungen zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an kostenfreien Bewegungs- und Freizeitangeboten,
  • ein erhöhter Unterstützungsbedarf bei Bewegungsförderung im Schul- und Kitaalltag,
  • ein hoher Bedarf an gesundheitsfördernden Angeboten für Kinder und Familien,
  • sowie die Bedeutung nachhaltiger Übergänge zwischen Kita, Schule und Sportverein.
Aktuell werden im Falkenhagener Feld mehrere Schulen, Kitas, Familienzentren und weitere soziale Einrichtungen in die Bewegungsförderung eingebunden. Darüber hinaus bestehen langjährige Netzwerkstrukturen, die gemeinsam mit lokalen Akteur:innen kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. im Falkenhagener Feld sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gleichzeitig erfolgt die Umsetzung im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ und der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative (GI). Beide Strategien wurden in den vergangenen Jahren eng aufeinander abgestimmt und verfolgen heute weitgehend gemeinsame Handlungsziele.
 
Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft regelmäßige und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu ermöglichen. Bewegung wird dabei als zentraler Bestandteil gesundheitlicher Chancengerechtigkeit verstanden.
 
Die Umsetzung orientiert sich sowohl an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung als auch an der sozialraumbezogenen Ziel- und Wirkungslogik von „Sport vernetzt“. Dabei verbindet der Ansatz verhaltenspräventive und verhältnispräventive Maßnahmen im Sozialraum.
Im Mittelpunkt stehen:
  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge,
  • Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit,
  • Stärkung gesundheitsfördernder Lebenswelten,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitstrukturen,
  • Qualifizierung von Juniorcoaches,
  • sowie die langfristige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und im öffentlichen Raum.
Die Arbeit baut dabei gezielt auf bestehenden Netzwerken wie „Gesund Aufwachsen in Spandau“, regionalen Kooperationsverbünden sowie den Strukturen der Quartiersmanagementgebiete Falkenhagener Feld Ost und West auf.
Die Umsetzung erfolgt durch regelmäßige Bewegungsangebote, bewegungsfördernde Schulentwicklungsmaßnahmen, Kitasport sowie sozialraumorientierte Projekte und Veranstaltungen.
 
Hierzu zählen unter anderem:
  • Bewegte Pausen im Unterricht,
  • Ausbildung von Juniorcoaches,
  • digitale Bewegungsangebote und Actionbounds,
  • sportartspezifische Arbeitsgemeinschaften,
  • Unterstützung und Durchführung von Sportfesten,
  • Bewegungsfördergruppen,
  • regelmäßige Kitasportangebote,
  • Bewegungselternabende,
  • sportmotorische Untersuchungen,
  • Kitasportfeste und Bundesjugendspiele für Kitas,
  • Bewegungsaktionen im öffentlichen Raum,
  • Sport im Park,
  • Winterspielplätze,
  • sowie die Mitwirkung an Stadtteil- und Familienveranstaltungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Bewegungsförderung in Schule, Kita und Freizeit. Die Maßnahmen werden gemeinsam mit den Einrichtungen entwickelt und fortlaufend an die Bedarfe des Sozialraums angepasst.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste Kooperationsverbünde, regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT), Stadtteilgremien sowie die Netzwerke der Quartiersmanagementgebiete.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Klosterfeld-Grundschule,
  • Siegerland-Grundschule,
  • Grundschule am Wasserwerk / Schule am Stadtrand,
  • Kita Buddelkiste,
  • Kita Grasfinken,
  • Kita Seeburger Weg,
  • AWO Kita Sternschnuppe,
  • weitere Kitas des Sozialraums,
  • Familienzentrum Falkenhagener Feld Ost,
  • Familienzentrum Falkenhagener Feld West,
  • Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost,
  • Quartiersmanagement Falkenhagener Feld West,
  • TSV Spandau 1860 e.V.,
  • TSC Spandau e.V.,
  • weitere regionale Sportvereine,
  • sowie weitere Akteur:innen der Stadtteil-, Gesundheits- und Jugendhilfearbeit.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau, insbesondere im Rahmen der Strategie „Spandau bewegt sich!“, der bezirklichen Steuerungsrunde Bewegungsförderung sowie der Initiative „Sport vernetzt“.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung im Falkenhagener Feld seit mehreren Jahren etabliert
  • Teil der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“
  • Umsetzung der Initiative „Sport vernetzt“
  • aktive Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas, Familienzentren und Quartiersmanagement
  • regelmäßige Bewegungsangebote im schulischen, frühkindlichen und öffentlichen Raum
  • Durchführung von Kitasportfesten, Sportfesten und Stadtteilveranstaltungen
  • Verknüpfung von Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Sozialraumentwicklung

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen im Sozialraum – 3
  • aktive Kooperationskitas im Sozialraum – 4
  • Familienzentren im Sozialraum – 2
  • Quartiersmanagementgebiete – 2 (Ost und West)
  • Kooperationsverbundtreffen in den GI-Räumen – 8 pro Jahr
  • Actionbounds in Gesamt-Spandau – 15 erstellt und über 600 Aufrufe
  • Sport-im-Park-Angebote in den GI-Räumen – 10 Angebotsstunden pro Woche
  • Winterspielplätze in den GI-Räumen – 2
  • regelmäßige Kitasportangebote in allen Kooperationskitas
  • mehrere Sport-, Kita- und Stadtteilveranstaltungen pro Jahr, darunter Kitafeste, Sportfeste und Aktionstage im Falkenhagener Feld

Bewegungscoach Hakenfelde

Ansprechpartner im Verein:

Dirk Hoffmann

Dipl. Sportwissenschaftler
E-Mail: hakenfelde@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Großsiedlung Hakenfelde gehört zu den Berliner Großsiedlungen mit besonderem Entwicklungsbedarf und wird deshalb im Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“ gefördert. Gleichzeitig ist die Region Teil der bezirklichen Bewegungsförderstrategie „Spandau bewegt sich!“.
 
Der Sozialraum ist durch eine hohe Zahl von Familien mit Kindern und Jugendlichen geprägt. Hinzu kommen unterschiedliche soziale und kulturelle Lebenslagen, die besondere Anforderungen an Bildung, Gesundheitsförderung und soziale Teilhabe stellen. Insbesondere wohnortnahe und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten spielen für viele Kinder und Familien eine wichtige Rolle.
 
Die Ergebnisse sozialräumlicher Analysen, Fachgespräche sowie die kontinuierliche Arbeit mit Schulen, Kitas und weiteren Einrichtungen zeigen unter anderem:
  • einen hohen Bedarf an kostenfreien Bewegungs- und Freizeitangeboten,
  • einen erhöhten Unterstützungsbedarf bei der Bewegungsförderung im Schulalltag,
  • die Bedeutung stabiler Netzwerke zwischen Bildungs-, Gesundheits- und Sozialakteur:innen,
  • sowie einen erhöhten Bedarf an Angeboten für Kinder und Jugendliche in belasteten Lebenslagen.
Zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengerechtigkeit und der Bewegungsförderung wurde deshalb bereits 2022 ein regionaler Bewegungscoach für die Großsiedlung Hakenfelde etabliert. Heute werden im Sozialraum drei Kooperationsverbünde mit Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereinen und weiteren Partner:innen begleitet und weiterentwickelt.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in Hakenfelde sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gleichzeitig erfolgt die Förderung im Rahmen des Programms „Stärkung Berliner Großsiedlungen“.
 
Die Umsetzung orientiert sich an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Altersphasen Kitaalter, Grundschulalter sowie der öffentliche Raum als Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen.
Zentrale Ziele sind:
  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • Förderung gesundheitlicher Chancengerechtigkeit,
  • Stärkung motorischer, sozialer und emotionaler Kompetenzen,
  • Unterstützung bewegungsfördernder Schul- und Kitastrukturen,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitangebote,
  • Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte,
  • sowie die langfristige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen im Quartier.
Bewegung wird dabei nicht als Einzelangebot verstanden, sondern als fester Bestandteil einer ganzheitlichen Präventionskette für ein gesundes Aufwachsen.
Die Umsetzung erfolgt durch einen regionalen Bewegungscoach, der Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und weitere Akteur:innen bei der Bewegungsförderung unterstützt und miteinander vernetzt.
 
Zu den regelmäßig umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem:
  • Bewegte Pause,
  • Bewegter Unterricht,
  • Bewegungskarten,
  • Juniorcoach-Ausbildungen,
  • Actionbound-Formate,
  • Bewegungsangebote im Ganztag,
  • Sport-AGs,
  • Ferienprogramme,
  • Bewegungsangebote in Gemeinschaftsunterkünften,
  • Bewegungsangebote im öffentlichen Raum,
  • Bewegungsparcours,
  • Qualifizierungen pädagogischer Fachkräfte,
  • Elternberatung,
  • Unterstützung von Schul- und Kitafesten,
  • sowie sozialraumorientierte Sport- und Bewegungsveranstaltungen.
Besonderer Wert wird auf niedrigschwellige Zugänge, nachhaltige Strukturen und die langfristige Integration von Bewegung in den Alltag der Einrichtungen geleg
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste Kooperationsverbünde sowie regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT).
 
In Hakenfelde werden aktuell insbesondere folgende Kooperationsverbünde begleitet:
  • Eichenwald-Grundschule,
  • Havel-Grundschule,
  • Carl-Schurz-Grundschule.
Zu den wichtigsten Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Havel-Grundschule,
  • Eichenwald-Grundschule,
  • Carl-Schurz-Grundschule,
  • Grundschule am Brandwerder,
  • Familienzentrum Villa Nova,
  • BENN Hakenfelde,
  • Stadtteilladen Hakenfelde,
  • SSC Teutonia,
  • Gemeinschaftsunterkünfte Rauchstraße und Spandauer Straße,
  • Kita Zwergenwinkel,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen im Sozialraum,
  • Trialog Jugendhilfe.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau, den lokalen Bildungsnetzwerken sowie den Strukturen von „Gesund Aufwachsen in Spandau“ und „Spandau bewegt sich!“

Fakten

  • Bewegungsförderung in Hakenfelde seit 2022 durch einen regionalen Bewegungscoach etabliert
  • Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“
  • Förderung im Programm „Stärkung Berliner Großsiedlungen“
  • Verknüpfung von Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Stadtteilentwicklung
  • regelmäßige Bewegungsangebote in Schulen, Gemeinschaftsunterkünften und im öffentlichen Raum
  • kontinuierliche Netzwerkarbeit mit Bildungs-, Sozial- und Sportakteur:innen

Zahlen

  • Kooperationsverbünde (KV) – 3
  • Grundschulen in den Kooperationsverbünden – 3
  • Schulen mit aktiven KVTs und Planungstreffen – 6
  • Kooperationsverbundtreffen (KVT) im Jahr 2025 – 11
  • Stadtteilkonferenzen Hakenfelde – 6 bis 8 pro Jahr
  • Kitas im Verbund 5
  • Schulen im Verbund 4

Bewegungscoach Heerstraße Nord

Ansprechpartnerin im Verein:

Julia Schneider

B.A. Design
E-Mail: heerstrasse@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Heerstraße Nord gehört zu den sozialräumlich besonders belasteten Regionen Spandaus und wird sowohl im Monitoring Soziale Stadtentwicklung (MSS) als auch in verschiedenen Fachplanungen als Gebiet mit erhöhtem Unterstützungsbedarf beschrieben. Herausforderungen bestehen insbesondere im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit, Bildungsbeteiligung, sozialer Teilhabe sowie bei der Schaffung niedrigschwelliger Bewegungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.
 
Gleichzeitig verfügt die Heerstraße Nord über eine ausgeprägte soziale Infrastruktur mit Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportvereinen, Quartiersmanagement und weiteren Akteur:innen der Stadtteilentwicklung. Diese Strukturen bieten großes Potenzial für den Aufbau nachhaltiger Bewegungsförderung im Sozialraum.
 
Im Rahmen standardisierter sozialraumbezogener Beobachtungen, Fachgespräche, Netzwerktreffen und Einrichtungsbefragungen zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an kostenfreien Bewegungsangeboten,
  • ein erhöhter Unterstützungsbedarf bei Bewegungsförderung im Schulalltag,
  • ein hoher Bedarf an offenen Bewegungsangeboten für Jugendliche,
  • sowie die Bedeutung von bewegungsfördernden Angeboten in Gemeinschaftsunterkünften und sozialen Einrichtungen.
Aktuell werden in der Heerstraße Nord:
  • mehrere Schulen und Kitas aktiv begleitet,
  • Kooperationsverbünde strukturell unterstützt,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen und Familienzentren eingebunden,
  • sowie öffentliche Bewegungsangebote und Ferienmaßnahmen umgesetzt.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Heerstraße Nord sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gleichzeitig erfolgt die Umsetzung im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ und der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative (GI). Beide Strategien wurden in den vergangenen Jahren eng aufeinander abgestimmt und verfolgen heute weitgehend gemeinsame Handlungsziele.
 
Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft regelmäßige und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu ermöglichen. Bewegung wird dabei als zentraler Bestandteil gesundheitlicher Chancengerechtigkeit verstanden.
 
Die Umsetzung orientiert sich sowohl an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung als auch an der sozialraumbezogenen Ziel- und Wirkungslogik von „Sport vernetzt“. Dabei verbindet der Ansatz verhaltenspräventive und verhältnispräventive Maßnahmen im Sozialraum.
 
Im Mittelpunkt stehen:
  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge,
  • Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit,
  • Stärkung gesundheitsfördernder Lebenswelten,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitstrukturen,
  • Qualifizierung von Juniorcoaches,
  • sowie die langfristige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen und im öffentlichen Raum.
Die Umsetzung erfolgt durch regelmäßige Bewegungsangebote, bewegungsfördernde Schulentwicklungsmaßnahmen, offene Jugendangebote sowie sozialraumorientierte Projekte und Veranstaltungen.
 
Hierzu zählen unter anderem:
  • Bewegte Pausen im Unterricht,
  • Ausbildung von Juniorcoaches,
  • digitale Bewegungsangebote und Actionbounds,
  • aktive Pausenhofgestaltung,
  • Gewaltpräventionsangebote,
  • Bewegungsfördergruppen,
  • Sport- und Bewegungs-AGs,
  • Unterstützung von Sportfesten und Schulveranstaltungen,
  • Kitasport und Bewegte-Kita-Maßnahmen,
  • Bewegungselternabende,
  • sportmotorische Untersuchungen,
  • offene Sportangebote für Jugendliche,
  • Ferienprogramme,
  • Sport im Park,
  • Winterspielplätze,
  • Bewegungsangebote in Gemeinschaftsunterkünften,
  • sowie Bewegungsaktionen im öffentlichen Raum.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit Schulen, Kitas, Jugendfreizeiteinrichtungen und weiteren Akteur:innen entwickelt und fortlaufend an die Bedarfe des Sozialraums angepasst.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste Kooperationsverbünde, regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT), Stadtteilgremien sowie bezirkliche Netzwerkstrukturen.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Grundschule am Amalienhof,
  • Christian-Morgenstern-Grundschule,
  • Grundschule am Weinmeisterhorn
  • weitere Schulen des Sozialraums,
  • Outlaw Kita Heerstraße,
  • Kita Mareyzeile,
  • weitere Kitas des Sozialraums,
  • Familienzentrum Pillnitzer Weg,
  • Familienzentrum Lasiuszeile,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen wie Staakkato und KiK,
  • Quartiersmanagement Heerstraße Nord,
  • Sportvereine der Region,
  • bwgt e.V.,
  • Spandauer Jugend e.V.,
  • Havel-Kids,
  • Outreach,
  • proRespekt,
  • sowie weitere Akteur:innen der Stadtteil- und Gesundheitsarbeit.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau, insbesondere im Rahmen der Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“, der bezirklichen Steuerungsrunde Bewegungsförderung sowie der Initiative „Sport vernetzt“.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung in der Heerstraße Nord seit mehreren Jahren etabliert
  • Teil der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“
  • Umsetzung der Initiative „Sport vernetzt“
  • Verknüpfung von Bewegungsförderung, Prävention und Sozialraumentwicklung
  • aktive Einbindung von Schulen, Kitas, Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen
  • regelmäßige Bewegungsangebote im schulischen, sozialen und öffentlichen Raum
  • Durchführung von Sport-, Familien- und Stadtteilveranstaltungen
  • Einsatz eines regionalen Bewegungscoaches als zentrale Ansprechperson im Kiez

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen im GI-Gebiet – 3
  • aktive Kooperationskitas im GI-Gebiet – 4
  • beteiligte Familienzentren – 2
  • Gemeinschaftsunterkünfte aktiv eingebunden – 3
  • offene Jugendsportangebote – 3 pro Woche
  • erreichte Jugendliche in offenen Sportangeboten – über 80 pro Woche
  • Sport-im-Park-Angebote in den GI-Räumen – 4 Angebotsstunden pro Woche
  • Kooperationsverbundtreffen in den GI-Gebiete 6 pro Jahr
  • wöchentlich erreichte Kinder und Jugendliche in den GI-Gebieten Spandaus – ca. 2.100

Bewegungscoach Siemensstadt und Haselhorst

Ansprechpartnerin im Verein:

Esther Klemm

B.A. Kulturwissenschaften
E-Mail: haselhorst-siemensstadt@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Bezirksregionen Haselhorst und Siemensstadt gehören zu den dynamisch wachsenden Stadtteilen Spandaus. Beide Regionen weisen einen überdurchschnittlich hohen Anteil junger Menschen auf und stehen vor besonderen Herausforderungen im Bereich gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen, Bewegungsförderung und sozialer Teilhabe.
In Siemensstadt leben rund 12.700 Einwohner:innen. Besonders auffällig sind der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen sowie ein überdurchschnittlicher Anteil junger Menschen mit Migrationsgeschichte. Im Planungsraum Motardstraße liegt der Anteil der unter 18-Jährigen bei knapp 20 Prozent und damit deutlich über vielen anderen Bezirksregionen.
Auch Haselhorst weist mit über 15.000 Einwohner:innen eine hohe Bedeutung für die kinder- und familienorientierte Stadtentwicklung auf. Insbesondere die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten, wohnortnaher Bewegungsmöglichkeiten und verlässlicher Bildungs- und Freizeitangebote gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Im Rahmen standardisierter Bedarfsanalysen, Fachgespräche und sozialraumorientierter Netzwerkarbeit zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten,
  • ein Bedarf an stärkerer Vernetzung zwischen Kita, Schule, Familie und Verein,
  • die Bedeutung bewegungsfördernder Strukturen im pädagogischen Alltag,
  • sowie die Notwendigkeit nachhaltiger Präventionsketten im Sozialraum.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in Haselhorst und Siemensstadt sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ und unterstützen das gesundheitspolitische Ziel „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gefördert wird das Projekt durch Mittel der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention.
Ziel ist es, Bewegung als selbstverständlichen Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen zu verankern und gleichzeitig gesundheitsfördernde Strukturen in den Lebenswelten von Familien aufzubauen.
 
Die Umsetzung orientiert sich an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung und verbindet verhaltens- und verhältnispräventive Ansätze.
 
Im Mittelpunkt stehen:
  • Förderung regelmäßiger Bewegung im Alltag,
  • Unterstützung der motorischen Entwicklung von Kindern,
  • Aufbau nachhaltiger Präventionsketten,
  • Stärkung von Kitas und Schulen als gesundheitsfördernde Lebenswelten,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • Förderung von Übergängen in Vereins- und Freizeitangebote,
  • Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte,
  • sowie die langfristige Verankerung gesundheitsfördernder Strukturen im Sozialraum.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Kita, Schule, Familie, Verein und öffentlichem Raum im Sinne eines ganzheitlichen Setting-Ansatzes.
Die Umsetzung erfolgt durch einen regionalen Bewegungscoach, der Bewegungsförderung direkt in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen unterstützt und gleichzeitig Netzwerke im Sozialraum aufbaut.
 
Hierzu zählen unter anderem:
  • Bewegte Pause,
  • Bewegter Unterricht,
  • Bewegungskarten,
  • Juniorcoach-Ausbildungen,
  • Actionbounds,
  • Regenpausen- und Pausenhofgestaltung,
  • Bewegungsparcours,
  • Bewegungs- und Sportfeste,
  • Elternabende zur Bewegungsförderung,
  • Qualifizierungen pädagogischer Fachkräfte,
  • Beratung von Kitas und Schulen,
  • Unterstützung bei Bewegungskonzepten,
  • Sport-AGs,
  • Kooperationen mit Vereinen,
  • sowie Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind regionale Kooperationsverbünde (KV), regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT) sowie die Zusammenarbeit mit bestehenden Stadtteilstrukturen.
Aktuell werden insbesondere folgende Kooperationsverbünde begleitet:
  • Robert-Reinick-Grundschule,
  • Grundschule an der Pulvermühle,
  • Aufbau eines weiteren Kooperationsverbundes rund um die Bernd-Ryke-Grundschule.
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Robert-Reinick-Grundschule,
  • Grundschule an der Pulvermühle,
  • Bernd-Ryke-Grundschule,
  • Gartenfeld-Grundschule,
  • Kita Johanna von Siemens,
  • Fröbel Kindergarten Technopark,
  • Evangelische Kita Martins-Albertz-Haus,
  • Familienzentrum Rohrdamm,
  • Familienzentrum Haselhorst,
  • Gemeinwesenverein Haselhorst,
  • SC Siemensstadt,
  • Alemannia Haselhorst,
  • Mitternachtssport e.V.,
  • BENN,
  • bwgt e.V.,
  • Alba Berlin,
  • Spandauer Jugend e.V.
  • sowie weitere Akteur:innen der Gesundheits- und Stadtteilarbeit.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau sowie den Strukturen von „Gesund Aufwachsen in Spandau“ und „Spandau bewegt sich!“.

Fakten

  • Bewegungsförderung in Haselhorst und Siemensstadt seit 2023 durch einen regionalen Bewegungscoach begleitet
  • Teil der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“
  • Förderung über Mittel der gesetzlichen Krankenkassen (GKV)
  • Umsetzung eines lebensweltorientierten Setting-Ansatzes
  • enge Verbindung von Gesundheitsförderung, Prävention und Bewegung
  • kontinuierliche Netzwerkarbeit mit Kitas, Schulen, Familienzentren und Vereinen

Zahlen

  • bestehende Kooperationsverbünde – 2
  • geplanter weiterer Kooperationsverbund – 1
  • durchgeführte Kooperationsverbundtreffen 2025 – 5
  • regelmäßige Bewegungscoach-Teamtreffen – 46
  • erstellte und verteilte Bewegungs- und Informationsflyer 2025 – 27 verschiedene Formate
  • geschulte Eltern, Fachkräfte und Multiplikator:innen – 31 Personen
  • umgesetzte Schwerpunktinterventionen an Grundschulen – 3 pro Schule an zwei Ankerinstitutionen

Spandau Neustadt

Ansprechpartnerin im Verein:

Natalie Schwarz

M.Sc. Sport- und Traingswissenschaften
E-Mail: haselhorst-spandaumitte@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Spandauer Neustadt gehört zu den historisch gewachsenen und zugleich sozial vielfältigen Stadtteilen Spandaus. Der Sozialraum weist besondere Herausforderungen im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit, sozialer Teilhabe und Bewegungsförderung auf. Gleichzeitig bestehen durch die zentrale Lage, die hohe Dichte an Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie vielfältige Netzwerkstrukturen gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Bewegungsförderung.
 
Im Rahmen standardisierter sozialraumbezogener Beobachtungen, Fachgespräche und Einrichtungsbefragungen zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen und kostenfreien Bewegungsangeboten,
  • ein Bedarf an bewegungsfördernden Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche,
  • Unterstützungsbedarfe bei der Förderung von Bewegung im Schul- und Kitaalltag,
  • sowie die Bedeutung wohnortnaher Bewegungsangebote für Familien.
Aktuell werden in der Spandauer Neustadt Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und weitere soziale Einrichtungen in die Bewegungsförderung eingebunden. Die bestehenden Netzwerkstrukturen werden kontinuierlich weiterentwickelt und mit den bezirklichen Gesundheits- und Bewegungsstrategien verzahnt.
 
Vor diesem Hintergrund verfolgt SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Spandauer Neustadt einen integrierten sozialraumorientierten Ansatz, der Bewegungsförderung, Gesundheitsbildung, Prävention und soziale Teilhabe miteinander verbindet.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Spandauer Neustadt sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“. Gleichzeitig erfolgt die Umsetzung im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ und der Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative (GI). Beide Strategien wurden in den vergangenen Jahren eng aufeinander abgestimmt und verfolgen heute weitgehend gemeinsame Handlungsziele.
 
Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft regelmäßige und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu ermöglichen. Bewegung wird dabei als zentraler Bestandteil gesundheitlicher Chancengerechtigkeit verstanden.
 
Die Umsetzung orientiert sich sowohl an den Handlungszielen der Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung als auch an der sozialraumbezogenen Ziel- und Wirkungslogik von „Sport vernetzt“. Dabei verbindet der Ansatz verhaltenspräventive und verhältnispräventive Maßnahmen im Sozialraum.
 
Im Mittelpunkt stehen:
  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge,
  • Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit,
  • Stärkung gesundheitsfördernder Lebenswelten,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitstrukturen,
  • Qualifizierung von Juniorcoaches,
  • sowie die langfristige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und im öffentlichen Raum.
Die Arbeit baut dabei gezielt auf bestehenden Netzwerken wie „Gesund Aufwachsen in Spandau“, regionalen Kooperationsverbünden sowie den lokalen Bildungs-, Jugendhilfe- und Gesundheitsnetzwerken auf.
Hierzu zählen unter anderem:
  • Bewegte Pausen im Unterricht,
  • Ausbildung von Juniorcoaches,
  • digitale Bewegungsangebote und Actionbounds,
  • Sport- und Bewegungs-AGs,
  • Unterstützung von Sportfesten,
  • Bewegungsfördergruppen,
  • regelmäßige Kitasportangebote,
  • Bewegungselternabende,
  • sportmotorische Untersuchungen,
  • Kitasportfeste,
  • Sport im Park,
  • Winterspielplätze,
  • Bewegungsangebote im öffentlichen Raum,
  • sowie die Mitwirkung an Stadtteil- und Familienveranstaltungen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Bewegungsförderung mit bestehenden Bildungs- und Freizeitstrukturen im Sozialraum sowie auf der Schaffung niedrigschwelliger Zugänge für Kinder, Jugendliche und Familien.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial-, Gesundheits- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste Kooperationsverbünde, regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT), Stadtteilgremien sowie bezirkliche Netzwerkstrukturen.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Schulen der Spandauer Neustadt,
  • Kitas des Sozialraums,
  • Familienzentren,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen,
  • Stadtteilzentren,
  • Sportvereine der Region,
  • bwgt e.V.,
  • Spandauer Jugend e.V.,
  • Havel-Kids,
  • Outreach,
  • proRespekt,
  • weitere Akteur:innen der Gesundheits- und Jugendhilfearbeit,
  • sowie das Bezirksamt Spandau.
Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau, insbesondere im Rahmen der Strategie „Spandau bewegt sich!“, der bezirklichen Steuerungsrunde Bewegungsförderung sowie der Initiative „Sport vernetzt“.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung in der Spandauer Neustadt
  • Teil der bezirklichen Strategie „Spandau bewegt sich!“
  • Umsetzung der Initiative „Sport vernetzt“
  • aktive Zusammenarbeit mit Schulen, Kitas, Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen
  • regelmäßige Bewegungsangebote im schulischen, frühkindlichen und öffentlichen Raum
  • Durchführung von Sport-, Familien- und Stadtteilveranstaltungen
  • Verknüpfung von Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Sozialraumentwicklung

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen im Sozialraum – X
  • aktive Kooperationskitas im Sozialraum – X
  • Familienzentren im Sozialraum – X
  • Quartiersmanagementgebiete – X
  • Kooperationsverbundtreffen in den GI-Räumen – X pro Jahr
  • Actionbounds in Gesamt-Spandau – X erstellt und über X Aufrufe
  • Sport-im-Park-Angebote in den GI-Räumen – X Angebotsstunden pro Woche
  • Winterspielplätze in den GI-Räumen – X
  • regelmäßige Kitasportangebote in allen Kooperationskitas
  • mehrere Sport-, Kita- und Stadtteilveranstaltungen pro Jahr, darunter Kitafeste, Sportfeste und Aktionstage

Wilhelmstadt

Ansprechpartnerin im Verein:

Antonia Leitner

B.Sc. Biotechnologie
E-Mail: wilhelmstadt@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Wilhelmstadt gehört zu den sozial vielfältigen Bezirksregionen Spandaus und weist zugleich besondere Herausforderungen im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit und Bewegungsförderung auf. Teile des Sozialraums zählen berlinweit zu Regionen mit erhöhten sozialen Belastungslagen.

Gleichzeitig zeigt sich im Rahmen der sozialraumorientierten Arbeit ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten, bewegungsfördernden Schul- und Freizeitstrukturen sowie einer stärkeren Vernetzung lokaler Akteur:innen.

Im Rahmen standardisierter sozialraumbezogener Beobachtungen, Fachgespräche und Einrichtungsbefragungen werden regelmäßig Bedarfe und Entwicklungen im Sozialraum erfasst. Dabei zeigt sich unter anderem:

  • ein hoher Bedarf an kostenfreien Bewegungsangeboten,
  • ein zunehmender Unterstützungsbedarf bei Bewegungsförderung im Schulalltag,
  • sowie ein wachsender Bedarf an bewegungsorientierten Freizeit- und Präventionsangeboten.

Aktuell werden in der Wilhelmstadt:

  • 3 sozialraumorientierte Kooperationsverbünde strukturell begleitet,
  • regelmäßig Kooperationsverbundtreffen mit Schulen, Kitas, Vereinen und weiteren Kiezakteur:innen durchgeführt
  • sowie mehrere Grundschulen und soziale Einrichtungen in die Bewegungsförderung eingebunden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Wilhelmstadt einen integrierten sozialraumorientierten Ansatz, der Bewegungsförderung, Gesundheitsbildung, Prävention und soziale Teilhabe miteinander verbindet.

Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Wilhelmstadt sind Teil der bezirklichen Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich!“ sowie des gesundheitspolitischen Zieles „Gesund aufwachsen in Spandau“.

Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft regelmäßige und niedrigschwellige Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu ermöglichen. Bewegung wird dabei als zentraler Bestandteil gesundheitlicher Chancengerechtigkeit verstanden.

Die Umsetzung orientiert sich an den Handlungszielen der „Integrierten Spandauer Strategie für Bewegungsförderung – Spandau bewegt sich“. Dabei verbindet der Ansatz sowohl verhaltenspräventive als auch verhältnispräventive Maßnahmen im Sozialraum.
Im Mittelpunkt stehen:

  • nachhaltige Bewegungsförderung im Alltag von Kindern und Jugendlichen,
  • sozialraumorientierte Vernetzung,
  • niedrigschwellige und kostenfreie Zugänge,
  • Stärkung gesundheitsfördernder Lebenswelten,
  • Übergänge in Vereins- und Freizeitstrukturen,
  • sowie die langfristige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und dem öffentlichen Raum.

Die Arbeit baut dabei gezielt auf bestehende Netzwerke wie „Gesund Aufwachsen in Spandau“, lokale Bildungsnetzwerke und sozialräumliche Kooperationen auf.

Die Umsetzung erfolgt durch regelmäßige Bewegungsangebote, bewegungsfördernde Schulentwicklungsmaßnahmen sowie sozialraumorientierte Projekte und Veranstaltungen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Bewegte Pausen und schulische Bewegungsangebote
  • Bewegungs-AGs und offene Sportangebote
  • Bewegungsaktionen im öffentlichen Raum
  • Ferien- und Projekttage
  • Bewegungsparcours und Bewegungsmaterialien
  • Actionbound- und Bewegungsrallye-Formate
  • Beteiligungsformate mit Kindern und Jugendlichen
  • Qualifizierung und Begleitung von Juniorcoaches
  • Unterstützung bewegungsfördernder Schulentwicklung

Die Maßnahmen werden gemeinsam mit Schulen und weiteren Einrichtungen entwickelt und fortlaufend an die Bedarfe des Sozialraums angepasst. Dabei stehen niedrigschwellige Zugänge, Partizipation sowie eine hohe Praxisnähe im Vordergrund.

Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial- und Sportakteur:innen umgesetzt. Grundlage hierfür sind feste sozialräumliche Kooperationsverbünde sowie regelmäßige Kooperationsverbundtreffen (KVT).

In der Wilhelmstadt werden aktuell insbesondere die folgenden Kooperationsverbünde strukturell begleitet und weiterentwickelt:

  • Paul-Moor-Grundschule,
  • Birkenhain,
  • sowie Christoph-Földerich-Grundschule

Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:

  • Schulen und Kitas im Sozialraum,
  • Familienzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen,
  • BENN,
  • Quartiersmanagement Heerstraße,
  • Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost und West,
  • Spandauer Sportvereine,
  • bwgt e.V.,
  • Alba Berlin,
  • Spandauer Jugend e.V.
  • sowie weitere Akteur:innen der Stadtteil- und Gesundheitsarbeit.

Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau, insbesondere im Rahmen der Fortschreibung der Gesamtstrategie „Spandau bewegt sich“ sowie der bezirklichen Steuerungsrunde Bewegungsförderung.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung in der Wilhelmstadt seit mehreren Jahren etabliert
  • strukturelle Begleitung von 3 Kooperationsverbünden (KV) im Sozialraum Wilhelmstadt
  • Durchführung von 6 Kooperationsverbundtreffen (KVT) im Jahr 
  • Einbindung von Schulen, Kitas, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportvereinen in die regionalen Netzwerkstrukturen
  • regelmäßige Bewegungsangebote im schulischen und öffentlichen Raum
  • Umsetzung niedrigschwelliger und kostenfreier Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche
  • Mitwirkung an regionalen Bewegungs- und Sportveranstaltungen
  • Unterstützung bewegungsfördernder Schulentwicklung und Sport-AGs

Zahlen

  • Schulen im KV – 3
  • beteiligte Kitas – 6
  • Netzwerkpartner:innen – 4
  • KVT pro Jahr – 6
  • regelmäßige Bewegungsangebote – 5
  • AG-Angebote – 3
  • erreichte Kinder/ Jugendliche – 700
  • Veranstaltungen – 12
  • öffentliche Bewegungsaktionen – 10

Steglitz-Zehlendorf

Bewegungscoach Thermometersiedlung

Ansprechpartnerin im Verein:

Fabienne Deißler

Sportwissenschaftlerin (B.A.)
E-Mail: steglitz-zehlendorf@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 98432 86-0

Die Thermometersiedlung in Steglitz-Zehlendorf gehört zu den sozialräumlich besonders belasteten Quartieren des Bezirks und ist Teil der ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative (GI) des Landes Berlin. Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung (MSS) weist für den Sozialraum besondere Herausforderungen im Bereich sozialer Teilhabe, gesundheitlicher Chancengleichheit sowie kindlicher Entwicklungsbedingungen aus.
 
Der Sozialraum ist geprägt durch:
  • eine hohe Verdichtung des Wohnumfeldes,
  • begrenzte niedrigschwellige Bewegungsräume,
  • erhöhte Unterstützungsbedarfe bei Kindern und Familien,
  • sowie einen besonderen Bedarf an gesundheitsfördernden Freizeit- und Bewegungsangeboten.
Gleichzeitig bestehen im Quartier vielfältige Potenziale durch bestehende Bildungs-, Sozial- und Freizeitstrukturen, die im Rahmen von „Sport vernetzt“ gezielt miteinander verbunden und weiterentwickelt werden.
 
Im Rahmen der sozialraumorientierten Arbeit sowie regelmäßiger Netzwerk- und Fachgespräche zeigt sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an kostenfreien Bewegungsangeboten,
  • ein Bedarf an stärkerer Vernetzung zwischen Schule, Kita und Sozialraum,
  • sowie ein wachsender Bedarf an bewegungsfördernden Freizeit- und Präventionsangeboten.
Mit der Mercator-Grundschule besteht derzeit eine zentrale Ankerinstitution im Sozialraum. Ergänzend arbeiten Bewegungscoaches mit Kitas, Familienzentren, Sportvereinen und weiteren sozialen Einrichtungen zusammen.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. in der Thermometersiedlung werden im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ umgesetzt und orientieren sich an den gemeinsam entwickelten Handlungszielen sowie der sozialraumorientierten Ziel- und Wirkungslogik des Programms. Ziel ist dabei nicht die isolierte Durchführung einzelner Sportangebote, sondern der nachhaltige Aufbau gesundheitsfördernder und bewegungsorientierter Strukturen im Quartier.
 
Die Arbeit folgt einem lebenswelt- und sozialraumorientierten Ansatz und verbindet Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Bildung und soziale Teilhabe. Grundlage bildet eine systematische Zielmatrix, die unterschiedliche Ebenen der Bewegungsförderung miteinander verknüpft – von direkten Bewegungsangeboten bis hin zum Aufbau langfristiger Netzwerk- und Kooperationsstrukturen.
 
Im Mittelpunkt stehen:
• niedrigschwellige und kostenfreie Bewegungsangebote
• Förderung motorischer und gesundheitlicher Entwicklung
• nachhaltige Verankerung von Bewegungsförderung in Schule und Kita
• Qualifizierung und Begleitung von Fachkräften
• Aufbau sozialräumlicher Netzwerkstrukturen
• Förderung von Teilhabe und Chancengleichheit
• Stärkung von Übergängen in Vereins- und Freizeitangebote
• Aktivierung des öffentlichen Raums für Bewegung und Begegnung
 
Die Umsetzung erfolgt entlang der Handlungslogik von „Sport vernetzt“ und verbindet direkte Bewegungsangebote mit struktureller Entwicklungsarbeit im Sozialraum. Ziel ist es, Bewegung langfristig als festen Bestandteil gesundheitsfördernder Lebenswelten zu etablieren.
Die Umsetzung erfolgt durch regelmäßige Bewegungsangebote, sozialraumorientierte Netzwerkarbeit sowie niedrigschwellige Bewegungsformate im Schul-, Freizeit- und öffentlichen Raum.
 
Hierzu zählen unter anderem:
• sportartspezifische Arbeitsgemeinschaften
• Turn-AGs und Sportartenkarusselle
• Bewegungsangebote im öffentlichen Raum
• Sport im Park-Angebote
• Winterspielplätze
• Bewegungsangebote im Kita-Alltag
• Kita-Olympiaden und Bewegungsfeste
• Elternarbeit und Bewegungselternabende
• sportmotorische Untersuchungen (SMU)
• regelmäßige Akteursrunden und Kiezgremien
• niedrigschwellige Basketballangebote im öffentlichen Raum
• Kiezläufe und Bewegungsveranstaltungen
 
Im Jahr 2025 wurde erstmals die Veranstaltung „Kick it like Thermo“ gemeinsam mit einem Kiezlauf durchgeführt. Darüber hinaus entstand aus einem Basketballcamp ein dauerhaftes kostenfreies Basketballangebot auf dem Basketballplatz der Thermometersiedlung.
 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung nachhaltiger Bewegungsförderung im Kita-Bereich. In allen Kooperationskitas finden wöchentlich wiederkehrende Bewegungsangebote statt. Ergänzend werden pädagogische Fachkräfte durch Fortbildungen und bewegungsfördernde Materialien unterstützt.
Die Maßnahmen werden gemeinsam mit lokalen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsakteur umgesetzt. Grundlage hierfür sind regelmäßige Akteursrunden, sozialraumorientierte Vernetzung sowie gemeinsame Bewegungs- und Gesundheitsprojekte im Quartier.
 
Zu den Netzwerkpartner zählen unter anderem:
• Mercator-Grundschule
• Kiwi Kita Bühne
• Kita Sternenlichter
• Kita Lichterfelder Strolche
• Humanistische Kita Regenbogen
• Kita Scheelestraße
• Familienzentrum Thermometersiedlung
• Evangelischer Jugendhilfeverein „Busstop“
• VfL Zehlendorf
• TuSLi e.V.
• Quartiersmanagement Thermometersiedlung
• Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf / QPK
• Bezirkssportbund Steglitz-Zehlendorf
• Sportamt Steglitz-Zehlendorf
 
Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Teilnahme an:
• Akteursrunden im Kiez
• AG78
• regionalen Veranstaltungen
• Bewegungsaktionen im öffentlichen Raum
• sowie Kiez- und Familienfesten.
 
Die sozialraumorientierte Vernetzung dient insbesondere:
  • der besseren Erreichbarkeit von Kindern und Familien,
  • der Entwicklung gemeinsamer Bewegungsangebote,
  • der Förderung nachhaltiger Kooperationsstrukturen,
  • sowie der langfristigen Verankerung gesundheitsfördernder Strukturen im Sozialraum.

Fakten

• sozialraumorientierte Bewegungsförderung im Rahmen von „Sport vernetzt“
• regelmäßige Bewegungsangebote im Schul-, Kita- und Freizeitbereich
• aktive Bewegungsförderung im öffentlichen Raum
• Kombination aus Bewegungsförderung, Netzwerkarbeit und Prävention
• kontinuierliche Akteurs- und Vernetzungsarbeit im Quartier
• Einsatz regionaler Bewegungscoaches im Sozialraum
 

Zahlen

• wöchentlich erreichte Kinder und Jugendliche – ca. 500
• zusätzliche erreichte Kinder im Vereinsbetrieb – ca. 600 pro Woche
• beteiligte Grundschulen – 1
• aktive Kooperationskitas – 5
• erreichte Kinder im Kitasport – ca. 400 pro Woche
• Bewegungscoaches im GI-Gebiet – 2
• Sport im Park-Angebote – 2 pro Woche
• Winterspielplätze – 4 Angebote
• regelmäßige Bewegungseinheiten in Kitas – wöchentlich
• Basketballangebot im öffentlichen Raum – dauerhaft etabliert
• Kita-Olympiade mit 5 teilnehmenden Einrichtungen erstmals 2025 umgesetzt

Bewegungscoach Steglitz-Zehlendorf

Ansprechpartnerin im Verein:

Sabrina Pizzutilo

Krankenpflegerin │ Trainerin DOSB-B-Lizenz
E-Mail: steglitz-zehlendorf@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 984 3286-0

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf weist insgesamt eine heterogene Sozialstruktur auf. Neben ressourcenstarken Stadtteilen bestehen Gebiete mit besonderen sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen. Besonders hervorzuheben ist die Thermometersiedlung, die zu den sozial benachteiligten Quartieren des Bezirks zählt und deshalb einen Schwerpunkt der sozialraumorientierten Bewegungsförderung bildet.
 
Gleichzeitig zeigen sich auch bezirksweit Herausforderungen bei der Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen. Bewegungsangebote sind regional unterschiedlich verteilt, Kooperationsstrukturen zwischen Einrichtungen bestehen nicht überall gleichermaßen und Familien finden oftmals nur schwer Zugang zu bestehenden Angeboten.
Im Rahmen der bezirklichen Netzwerkarbeit sowie regelmäßiger Fachgespräche zeigt sich insbesondere:
 
  • ein Bedarf an stärkerer Vernetzung von Bildungs-, Gesundheits- und Sportakteur:innen,
  • die Notwendigkeit transparenter Bewegungs- und Freizeitstrukturen,
  • ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten,
  • sowie die Bedeutung funktionierender Übergänge zwischen Kita, Schule, Familie und Sportverein.
Vor diesem Hintergrund verfolgt SPORTKINDER BERLIN e.V. in Steglitz-Zehlendorf einen bezirksweiten Ansatz zur Bewegungsförderung, der Koordination, Vernetzung und sozialraumorientierte Maßnahmen miteinander verbindet. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Thermometersiedlung als Gebiet mit erhöhtem Unterstützungsbedarf.
Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. werden im Rahmen der Kiezkoordination des Landessportbundes Berlin umgesetzt. Ziel ist es, bezirksweit tragfähige Netzwerk- und Kooperationsstrukturen aufzubauen sowie Bewegung als festen Bestandteil gesundheitsfördernder Lebenswelten zu verankern.
Die Arbeit folgt einem sozialraum- und lebensweltorientierten Ansatz und verbindet Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Bildung und Teilhabe. Dabei übernimmt der Bewegungscoach eine koordinierende Funktion zwischen Einrichtungen, Vereinen, Familien und Verwaltung.
 
Im Mittelpunkt stehen:
  • Aufbau bezirklicher Kooperations- und Kommunikationsstrukturen,
  • Förderung niedrigschwelliger Bewegungsangebote,
  • Erschließung neuer Zielgruppen,
  • Unterstützung gesundheitsfördernder Lebenswelten,
  • Verbesserung der Übergänge zwischen Kita, Schule, Familie und Verein,
  • Vernetzung von Sport, Bildung, Gesundheit und Sozialraum,
  • sowie die nachhaltige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen im Bezirk.
Die Umsetzung erfolgt sowohl auf bezirklicher Ebene als auch im Schwerpunktgebiet Thermometersiedlung.
 
Hierzu zählen unter anderem:
  • Aufbau und Begleitung bezirklicher Netzwerkstrukturen,
  • Beratung und Vernetzung von Einrichtungen und Trägern,
  • Unterstützung von Schulen, Kitas und Familienzentren,
  • Entwicklung gemeinsamer Bewegungs- und Gesundheitsangebote,
  • Organisation von Bewegungsaktionen und Kiezveranstaltungen,
  • Unterstützung von Übergängen zwischen Kita, Schule und Sportverein,
  • Öffentlichkeitsarbeit und Informationsvermittlung,
  • Qualifizierung und Begleitung von Fachkräften,
  • sowie die Entwicklung niedrigschwelliger Bewegungsangebote im Sozialraum.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Ansatz „Bewegung dort, wo Kinder leben“. Angebote werden deshalb direkt in Kitas, Schulen, Familienzentren, Jugendfreizeiteinrichtungen und im öffentlichen Raum umgesetzt.
Die Kiezkoordination versteht sich als Schnittstelle zwischen Sport, Bildung, Gesundheit, Jugendhilfe und Sozialraumarbeit.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Kitas des Bezirks
  • Schulen
  • Familienzentren,
  • Jugendfreizeiteinrichtungen,
  • Sportvereine,
  • Bewegungsanbieter:innen,
  • Gesundheitsakteur:innen,
  • Sozialraumkoordinationen,
  • Jugendamt,
  • Gesundheitsamt,
  • Schulamt,
  • Sportamt,
  • SIBUZ,
  • Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf,
  • sowie weitere freie Träger und soziale Einrichtungen.
Ziel der Netzwerkarbeit ist es, bestehende Ressourcen sichtbar zu machen, Kooperationen zu stärken und gemeinsam tragfähige Strukturen für die Bewegungsförderung von Kindern und Jugendlichen aufzubauen.

Fakten

  • bezirksweite Kiezkoordination für Steglitz-Zehlendorf
  • Einsatz eines regionalen Bewegungscoaches
  • Schwerpunktgebiet Thermometersiedlung
  • Verbindung von Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung und Sozialraumentwicklung
  • Aufbau bezirklicher Netzwerk- und Kooperationsstrukturen
  • Unterstützung von Einrichtungen, Familien und Vereinen
  • Umsetzung des Setting-Ansatzes „Bewegung dort, wo Kinder leben“
  • sozialraumorientierte und präventionskettenbasierte Arbeitsweise

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen im Sozialraum – X
  • aktive Kooperationskitas im Sozialraum – X
  • Familienzentren im Sozialraum – X
  • Quartiersmanagementgebiete – X
  • Winterspielplätze in den GI-Räumen – 
  • regelmäßige Kitasportangebote in allen Kooperationskitas
  • mehrere Sport-, Kita- und Stadtteilveranstaltungen pro Jahr, darunter Kitafeste, Sportfeste und Aktionstage

Tempelhof-Schöneberg

Bewegungscoach Nahariyakiez

Ansprechpartnerin im Verein:

Sophia-Marie Leuteritz

Sportmanagement (B.A.)
E-Mail: lichtenrade@sportkinder-berlin.de
Tel.: (030) 44351764

Der Nahariya-Kiez in Tempelhof-Schöneberg gehört zu den sozialräumlich besonders zu beobachtenden Regionen des Bezirks. Das Monitoring Soziale Stadtentwicklung (MSS) weist für Teile des Gebietes erhöhte soziale Belastungsfaktoren sowie besondere Herausforderungen im Bereich gesundheitlicher Chancengerechtigkeit aus.

Hierzu zählen unter anderem:
  • eingeschränkte Teilhabechancen,
  • erhöhte Unterstützungsbedarfe bei Kindern und Familien,
  • begrenzte Bewegungsräume im Wohnumfeld,
  • sowie ein erhöhter Bedarf an niedrigschwelligen Gesundheits- und Bewegungsangeboten.
Die Nahariya-Grundschule bildet dabei den zentralen Ankerpunkt des Sozialraums. Rund um die Schule befinden sich insgesamt neun Kindertageseinrichtungen, zwei Familienzentren sowie weitere soziale Akteur:innen des Quartiers.

Im Rahmen erster sozialraumorientierter Abstimmungen, Fachgespräche und Netzwerkprozesse zeigte sich insbesondere:
  • ein hoher Bedarf an niedrigschwelligen Bewegungsangeboten,
  • ein Bedarf an stärkerer Vernetzung zwischen Schule, Kita und Sozialraum,
  • sowie Entwicklungspotenziale im Bereich familienorientierter Bewegungsförderung.
Mit der Übergabe des GI-Raums an einen regionalen Bewegungscoach im Juli 2025 wurde die kontinuierliche Entwicklung der Bewegungs- und Netzwerkstrukturen gesichert und der Aufbau langfristiger Bewegungsförderstrukturen im Quartier weiter vorangetrieben.
 
Vor diesem Hintergrund verfolgt SPORTKINDER BERLIN e.V. im Nahariya-Kiez einen integrierten sozialraumorientierten Ansatz, der Bewegungsförderung, Prävention und soziale Teilhabe miteinander verbindet.

Die Maßnahmen von SPORTKINDER BERLIN e.V. im Nahariya-Kiez werden im Rahmen der Initiative „Sport vernetzt“ umgesetzt und orientieren sich an den gemeinsam entwickelten Handlungszielen sowie der zugrunde liegenden Ziel- und Wirkungslogik des Programms. Ziel ist dabei nicht die isolierte Durchführung einzelner Sportangebote, sondern der nachhaltige Aufbau gesundheitsfördernder und bewegungsorientierter Strukturen im Sozialraum.

 
Die Arbeit folgt einem sozialraum- und lebensweltorientierten Ansatz und verbindet Bewegungsförderung, Gesundheitsprävention, Bildung und soziale Teilhabe. Grundlage bildet eine systematische Zielmatrix, die unterschiedliche Ebenen der Bewegungsförderung miteinander verknüpft – von direkten Bewegungsangeboten bis hin zum Aufbau nachhaltiger Netzwerk- und Kooperationsstrukturen.
 
Im Mittelpunkt stehen:
• niedrigschwellige und kostenfreie Bewegungsangebote
• frühzeitige Förderung motorischer und gesundheitlicher Entwicklung
• nachhaltige Verankerung bewegungsfördernder Strukturen in Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen
• Qualifizierung und Begleitung von Fachkräften und Multiplikator
• Aufbau und Verstetigung sozialräumlicher Netzwerke
• Stärkung von Übergängen in Vereins- und Freizeitangebote
• Förderung von Teilhabe und gesundheitlicher Chancengleichheit
• Aktivierung von Kindern, Jugendlichen und Familien im Sozialraum
Die Umsetzung erfolgt durch niedrigschwellige Bewegungsangebote, sozialraumorientierte Vernetzungsarbeit sowie erste strukturelle Bewegungsinterventionen im Schul- und Freizeitbereich.
 
Hierzu zählen unter anderem:
  • Bewegte Pause im Unterricht,
  • Bewegungsangebote im Schulalltag,
  • Sport im Park-Angebote auf dem Schulgelände,
  • offene Bewegungsangebote für Kinder,
  • Kinderturn-Angebote im Familienzentrum,
  • Kooperationsgespräche mit Sportvereinen,
  • Aufbau neuer Netzwerk- und Kooperationsstrukturen,
  • Planung einer sozialraumbezogenen Kitabefragung,
  • sowie die Entwicklung neuer Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Ein wichtiger Entwicklungsschritt war die Verlagerung des Angebots „Sport im Park“ auf das Gelände der Nahariya-Grundschule. Dadurch konnte ein kostenfreies Bewegungsangebot direkt im vertrauten Umfeld der Kinder etabliert und gleichzeitig die Verbindung zwischen Schule, Ganztag und Sozialraum gestärkt werden.
 
Für die kommenden Jahre ist darüber hinaus der weitere Ausbau bewegungsfördernder Strukturen geplant, unter anderem:
  • Einführung eines Winterspielplatzes,
  • stärkere Einbindung von Kitas,
  • Entwicklung eigener Actionbound-Angebote,
  • sowie die stärkere Aktivierung des öffentlichen Raums.
Die Arbeit im Nahariya-Kiez basiert auf enger Zusammenarbeit mit lokalen Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsakteur:innen. Ziel ist der Aufbau nachhaltiger Netzwerkstrukturen zur gemeinsamen Bewegungsförderung im Sozialraum.
 
Zu den Netzwerkpartner:innen zählen unter anderem:
  • Nahariya-Grundschule,
  • Familienzentrum Nahariyastraße,
  • Familienzentrum Nahariya-Grundschule,
  • Quartiersmanagement Nahariya-Kiez,
  • VfL Lichtenrade,
  • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg / QPK,
  • sowie weitere lokale Akteur:innen im Sozialraum.
Darüber hinaus fanden bereits erste Kooperationsgespräche mit Wohnungsbaugesellschaften wie degewo und IDEAL statt, um Bewegungsförderung künftig stärker quartiersbezogen weiterzuentwickeln.

Die Netzwerkarbeit dient insbesondere:
  • der besseren Erreichbarkeit von Kindern und Familien,
  • der Entwicklung gemeinsamer Bewegungsangebote,
  • der Verbesserung von Übergängen zwischen Kita, Schule und Verein,
  • sowie der nachhaltigen Verankerung gesundheitsfördernder Strukturen im Quartier.

Fakten

  • sozialraumorientierte Bewegungsförderung im Rahmen von „Sport vernetzt“
  • Aufbau regionaler Netzwerk- und Bewegungsstrukturen seit 2025
  • Fokus auf Schule, Familien und frühkindliche Bewegungsförderung
  • Bewegungsangebote im Schul- und Sozialraum
  • enge Zusammenarbeit mit Familienzentrum und Quartiersmanagement
  • Verbindung von Bewegungsförderung, Prävention und Sozialraumentwicklung
  • Entwicklung niedrigschwelliger Angebote im öffentlichen Raum

Zahlen

  • beteiligte Grundschulen – 1
  • Kitas im GI-Raum – 9
  • Familienzentren im Sozialraum – 2
  • Sport im Park-Angebote – 2 pro Woche
  • regelmäßige Kinderturn-Angebote – 1
  • aktive Sportvereinskooperationen – 1
  • regelmäßige Netzwerk- und Kooperationsgespräche – fortlaufend
  • geplante Kitabefragung zur sozialräumlichen Bedarfsanalyse ab 2026
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